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Zwei Leichtathletinnen für Singapur qualifiziert

Die beiden U18-Athletinnen Ivona Dadic (PSV Hornbach Wels) und Kira Grünberg (ATSV Innsbruck) qualifizieren sich bei den Europäischen Trials für die Jugend Olympischen Spiele in Singapur. Matthias Rebl (SVS) und Manuel Leitner (PSV Hornbach Wels) scheitern nur knapp.

Ivona Dadic holt Bronze im Weitsprung

Die eigentliche Mehrkämpferin Ivona Dadic (PSV Hornbach Wels), qualifizierte sich mit neuer persönlicher Bestleistung von 5,90 m für den Endkampf der besten Zwölf und konnte sich dort sensationell verbessern. Zunächst sprang sie im 2. und 3. Versuch des Finales mit 5,93 m jeweils neue Bestleistung, und hatte damit als Sechste 3 weitere Versuche. Im vierten Versuch des Endkampfes sprang die Oberösterreicherin bei gültigen Windverhältnissen auf tolle 6,14 m, was schlussendlich den 3. Platz bedeutete.

Kira Grünberg überquerte als Fünfte 3,90 m

Die Tirolerin Kira Grünberg (ATSV Innsbruck) sprang im 12er-Finale knapp an ihre Bestleistung heran und belegte den tollen fünften Rang mit 3,90 m. Die Qualifikation für Singapur schaffte Kira Grünberg bereits mit dem Finaleinzug ganz souverän, da Europa insgesamt 9 Plätze in diesem Bewerb zur Verfügung stehen und sich unter den 12 Finalistinnen nur 9 Nationen befanden.

Insgesamt kann sich die ÖLV-Bilanz durchaus sehen lassen. Vier der fünf AthletInnen stellten im entscheidenden Moment neue persönliche Bestleistungen auf. Der ÖLV ist somit fix mit 2 Athletinnen bei den 1. Jugend Olympischen Spielen in Singapur vertreten. Der Aufwärtstrend in der österreichischen Leichtathletik wird damit prolongiert.

28.05.2010



Kilian Fischhuber gewinnt Klettercup-Saisonauftakt

Nachdem sich Kilian Fischhuber in der Saison 2009 bereits zum vierten Mal den Gesamtsieg im Boulderweltcup sicherte und somit maßgeblich zu einer der erfolgreichsten Saisonen in der Geschichte des österreichischen Klettersports beitrug, zeigte der Niederösterreicher bereits beim Weltcupauftakt 2010, das er auch heuer wieder der Topfavorit für den Gesamtweltcup im Bouldern ist.
Beim Boulderweltcup in Greifensee (14./15.Mai 2010) gab Fischhuber (OeAV Waidhofen) von Anfang an den Ton an. In allen Durchgängen (Qualifikation, Halbfinale, Finale) lag Fischhuber in Führung und sicherte sich somit souverän den ersten Weltcupsieg in der neuen Wettkampfsaison 2010. Platz zwei ging an den Tschechen Adam ONDRA vor dem Italiener Christan CORE.

Kilian Fischhuber zum Sieg in Greifensee: „Es ist ein tolles Gefühl so gut in die Weltcupsaison 2010 zu starten. Wir haben uns mit dem Team super auf die Saison vorbereitet, da für uns alle die Heimeuropameisterschaft vom 15.-18. September 2010 in Österreich das absolute Saisonhighlight wird. Ich habe gewusst dass die Form stimmt. Jetzt freue ich mich umso mehr auf den Heimweltcup in Wien in zwei Wochen (28./29. Mai 2010) und hoffe auf viele österreichische Fans vor Ort!"

18.05.2010



BSO-GS Spindler im ORF Interview zum Thema Missbrauch

Nach jüngst bekannt gewordenen Fällen von sexuellem Missbrauch durch Trainer, wollen jetzt auch das Sportministerium und die Bundes-Sportorganisation eine Art Ombudsstelle für Missbrauchsopfer einrichten - mehr oder minder nach kirchlichem Vorbild. Denn auch im Sport wird von einer enormen Dunkelziffer ausgegangen, was sexuellen Missbrauch und sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen betrifft. Und es gibt auch hier Vertuschungsvorwürfe.

Zu diesem Thema wurde die Generalsekretärin der BSO, Frau Mag. Barbara Spindler, interviewt. Der Beitrag wurde am Samstag, 24.04. im Mittagsjournal der ORF Radiosender ausgestrahlt.
(Bernt Koschuh informiert)



28.04.2010



Erfolgreiche Judo EM in Österreich mit 3 Medaillen beendet

Großartige Fans haben die Österreichischen SportlerInnen zu Topleistungen getrieben!
Ludwig Paischer und Sabrina Filzmoser holen Silber, und Andi Mitterfellner schafft bei seiner vermutlich letzten EM nochmals Bronze!
Max Schirnhofer kämpft sich sensationell ins kleine Finale bis 90 Kilo und muss sich erst Olympiasieger Iliades geschlagen geben.
Franz Birkfellner, Rupert Riess, Albert Fercher, Peter Scharinger und Petra Steinbauer gewinnen obendrein ihre Auftaktkämpfe und scheiden teilweise nur gegen spätere Medaillengewinner aus.
Die Organisatoren und die über 100 Volontäre haben von früh bis spät gerackert um den über 10.000 Zuschauern eine perfekte Veranstaltung zu servieren! Selbst der Besuch von Wladimir Putin konnte das OK-Team nicht aus der Ruhe bringen!
Und die Fernsehteams lieferten mit täglich 3 Stunden Liveübertragung im TV und Livevideo auf den 3 Videowalls über jeder Matte (eine Premiere im Judosport) exzellente Bilder und spannende Übertragungen!

26.04.2010



Wahl zur Nachwuchssportlerin / zum Nachwuchssportler 2009

Am Freitag dem 13.11.2009 wurden vom Bundessport-ausschuß  11 männliche und 5 weibliche SportlerInnen zur Wahl nominiert.
Am 16. Dezember wurde die eigens für die Nachwuchssport-lerwahl programmierte Website mit den KandidatInnen online gestellt. Zwei Monate lang war es möglich seine Stimme online abzugeben und somit seine/n NachwuchssportlerIn zu unter-stützen.


Am 17.04. fand die Ehrung im Mehrzweckgebäude der Gemeinde Wattens, das dem ÖBSV  für diese Veranstaltung kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, statt. Die Spannung über den Ausgang der Wahl blieb bis zur Ehrung erhalten und wurde erst durch die Präsentation der Ergebnisse, von der Sportdirektorin Mag. Andrea Scherney gelöst.
Dass die ÖBSV-Nachwuchswahl immer mehr an Bedeutung gewinnt, wurde durch die Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste, wie BM Troppmair, Landtagsabgeordneten Gasteiger, dem Leiter der LSO Tirol Mag.  Eberl und Vertretern des Präsidiums des ÖBSV und TBSV bestätigt.

Auch wie in dem Jahr zu vor, können wir dem Schwimmer des BSV Weißer Hof, Andreas Onea zur Wahl zum ÖBSV-Nachwuchssportler des Jahres 2009 gratulieren. Mit 1255 Stimmen gewann er vor dem Skifahrer des BSV Innsbruck, Max Wilfling, der den tollen zweiten Platz erreichte, ebenso wie im Jahr zu vor.
Bei den Mädchen ging der Sieg eindeutig an Jasmin Hörl, einer Schwimmerin des VSC ASVÖ Wien die mit 1377 Stimmen zur Nachwuchssportlerin des Jahres gewählt wurde. Auf den zweiten Platz wurde Sandra Stangassinger vom VCA Salzburg, ebenfalls Schwimmerin, mit 755 Stimmen gewählt.

21.04.2010



Kleinmann als Präsident des Volleyball Verbands wiedergewählt

Der Österreichische Volleyball Verband hielt am Sonntag im Wiener Austria Trend Hotel Bosei seine 24. Generalversammlung ab. Die Verbandsspitze um Präsident Peter Kleinmann wurde einstimmig wiedergewählt.

Als Vizepräsident Bundesligen wird zukünftig TSV Hartberg-Manager Markus Gaugl anstelle Hannes Kronthalers fungieren. Den bisherigen Rechnungsprüfern Christina Forstner und Martin Micheu folgen aus Oberösterreich Alexander Wojakow und aus Niederösterreich Peter Hiemetzberger nach.

Die ÖVV-Generalversammlung bildete den Abschluss einer zweitägigen Arbeitssitzung des ÖVV-Vorstands und aller Landesverbandspräsidenten, die die Vorbereitung auf die Volleyball Europameisterschaft im September 2011 in Österreich und Tschechien zum Inhalt hatte.

19.04.2010



Neues Glücksspielgesetz garantiert Sport doppelte Finanzmittel

NR Abg. Dr. Peter Wittmann, Präsident der Österreichischen Bundes-Sportorganisation, ist über die neue Glücksspielgesetz-Novelle hoch erfreut. 80 Millionen Euro ohne Deckelung bedeutet eine Rekordsumme für den Österreichischen Sport. Wittmann zufrieden: "Die Vereine und Verbände sind die Sieger der Novelle. Die Anhebung der Untergrenze um 100 Prozent samt Valorisierung gewährleistet langfristig die Arbeit im heimischen Sport und gibt Sicherheit." 

Dies sei vor allem in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wichtig, denn der Sport schafft mit vergleichsweise wenig Mitteleinsatz auch für die Wirtschaft eine große Wertschöpfung. "Mit der neuen Regelung erhält der Sport eine attraktive Finanzbasis für die Zukunft", so Wittmann.

14.04.2010



Österreichischer Erfolg im Radsport

Der Steirer Bernhard Eisel vom Team Columbia HTC hat heute den belgischen Eintagesklassiker Gent - Wevelgem für sich entschieden und damit seinen bislang größten Karriereerfolg gefeiert.
Der 29-Jährige setzte sich nach 219 Kilometern im Sprint einer auf sechs Fahrer dezimierten Spitzengruppe klar vor den Belgiern Sep Vanmarcke und Philippe Gilbert durch. Der US-Amerikaner George Hincapie wurde Vierter.

"Das ist mein schönster Sieg, denn bisher mochte ich Gent - Wevelgem nicht wirklich. Es ist ein sehr schwerer Kurs, man muss dauernd gegen den Wind kämpfen, das mag ich nicht. Aber nun wird es meine große Liebe werden", freute sich Eisel am Ende der 72. Auflage.

29.03.2010



Jasmin Ouschan holt bei der EM in Zagreb 4x Gold

Nachdem sich Jasmin Ouschan bei der EM in Zagreb den Europameistertitel im 14&1 Endlos, 10er-Ball, 8er-Ball und 9er-Ball gesichert hatte, fehlten der Kärntnerin fast die Worte:

"Was für eine Story, ich bin so überglücklich, dass ich es gar nicht in Worte fassen kann. Gestern habe ich mich wirklich schon fast am Ende meiner Kräfte gefühlt, und dann heute denn ganzen Tag auf einem solchen Niveau spielen zu können ist wirklich unfassbar. Ich glaube, ich habe heute am ganzen Tag nur einen einzigen Ball verschossen und mir den Titel mehr als nur verdient."

29.03.2010



Mathias Berthold ist neuer Herren-Chef im ÖSV-Team

Bei einem Pressegespräch im Café im Turm im Bergisel zog ÖSV-Präsident Prof. Peter Schröcksnadel eine Bilanz der abgelaufenen Weltcup-Saison. Zudem gab er zusammen mit Alpin-Direktor Hans Pum Neuerungen im Alpin-Bereich bekannt. Herren-Cheftrainer ab der kommenden Saison wird der Vorarlberger Mathias Berthold. Damit endet die äußerst erfolgreiche Ära Toni Giger als Rennsportleiter im ÖSV. Bei den Damen bleibt Herbert Mandl Cheftrainer.

Giger selbst, der 1989 als Konditionstrainer im Herren-Europacup zum ÖSV kam und seit 1999 als Herren-Rennsportleiter fungierte, zeigte sich dankbar: „Die letzten elf Jahre in dieser Position waren weniger ein Job, mehr ein Privileg. Der ÖSV ist der professionellste Skiverband von A bis Z und hat mir in meiner Zeit viele Werte vermittelt. Vor allem Leidenschaft, Handschlagqualität, Unterstützung, auch wenn es einmal nicht so läuft, und nicht zuletzt Vertrauen. Es war zudem eine einzigartige Möglichkeit Ausnahmesportler kennen zu lernen. Stellvertretend für alle möchte ich Benjamin Raich, Stephan Eberharter und Hermann Maier nennen. Ich habe in dieser Zeit gelernt, wie hart Athleten arbeiten und miterleben dürfen, wie entschlossen sie sind", so Giger, dessen Athleten in seinen elf Jahren als Rennsportleiter sechs Olympia-Goldmedaillen, zwölf Weltmeistertitel und 219 Weltcupsiege einfuhren.

Im Anschluss nannte der Präsident dann jenen Namen, der Österreichs Ski-Herren in die nächste Erfolgs-Ära führen soll: Mathias Berthold. Der Vorarlberger war bereits von 1998 bis 2002 Techniktrainer der ÖSV-Damen. Im Anschluss wechselte Berthold zunächst in die USA und dann ins Nachbarland, wo er bei den DSV-Damen eine echte Erfolgsära einleitete. Zunächst Technik-Trainer, rückte er 2006 zum Chefcoach auf und durfte sich bei der WM 2009 über zwei Goldmedaillen freuen, bevor er in Vancouver gar über drei Olympische Goldmedaillen seiner Damen jubeln durfte.

„Ich war selbst noch Trainer von Mathias. Es freut mich, dass er wieder zurück ist. Er hat in den letzten Jahren vorbildliche Arbeit geleistet und lebt den Skisport. Ich wünsche ihm Alles Gute", hieß Alpin-Direktor Hans Pum den neuen Herren-Chef herzlich willkommen, bevor Berthold seine erste Worte als neuer ÖSV-Rennsportleiter an die Medien richtete.

„Ich bin seit einer Woche mit dem ÖSV in Kontakt und habe dem Präsidenten meine Philosophie erklärt. Es geht darum vom Nachwuchs bis zur Spitze zielstrebig in die gleiche Richtung zu arbeiten. Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und gehe voll motiviert an die Arbeit. Kurzfristig wollen wir bei der WM in Garmisch gut abschneiden, mittelfristig ist aber natürlich die Heim-WM in Schladming das Um- und Auf", so Berthold.

23.03.2010

 


Dr. Peter Mennel neuer ÖOC-Generalsekretär

Präsident Stoss: „Peter Mennel ist die ideale Verbindung zwischen Management, Sport und Verbandskompetenz.“

Die Bestellung des neuen Generalsekretärs wurde mit Spannung erwartet, nun gibt es Klarheit: Dr. Peter Mennel wurde vom Vorstand des ÖOC einstimmig zum neuen Generalsekretär gewählt und wird mit Anfang Juni sein Amt antreten.

„Wir haben uns die Suche nach dem neuen Generalsekretär des Österreichischen Olympischen Comitees nicht leicht gemacht. Mit Hilfe eines renommierten Beratungsunternehmens haben wir uns in einem mehrstufigen Verfahren über 100 Bewerber angesehen und schließlich mit Dr. Peter Mennel unsere Idealbesetzung gefunden, “ so der Präsident des ÖOC Dr. Karl Stoss und fügt noch hinzu: „Peter Mennel ist der richtige Mann zur richtigen Zeit. Er ist die ideale Verbindung zwischen Management, Sport und Verbandskompetenz.“

Der gebürtige Vorarlberger verfügt, als ehemaliger Chef der Bregenzer Sparkasse, über eine hohe Kompetenz im Managementbereich, kann aber auch beachtliche Erfolge im Leistungssport vorweisen. Peter Mennel lebt für den Sport. So hat er 2006 den Cho Oyu – einen Achttausender im Himalaya - ohne Sauerstoff bestiegen, ist 2007 mit einem Sportflieger um die Welt geflogen und ist ehemaliger Weltmeister im Helikopterfliegen.

Für Peter Mennel ist die Funktion des Generalsekretärs die späte Erfüllung seines persönlichen Olympiatraums. „Dieses Amt ist eine große Ehre und eine Herausforderung gleichzeitig – der ich mich gerne mit einer großen Portion Tatendrang stellen möchte“, so der Vize-Präsident des Vorarlberger Schiverbands.

Einer der ersten Aufgaben Mennels wird daher die intensive Zusammenarbeit mit den Fachverbänden darstellen: „Sportler, die kontinuierlich Spitzenleistungen erbringen müssen, sind dauerhaft einem enormen psychischen Druck ausgesetzt. Einer meiner ersten Schritte soll die Einrichtung einer sportpsychologischen Betreuung sein und zwar sowohl für den Nachwuchs, aktive Sportler, als auch ehemalige Spitzensportler“, so Peter Mennel.

Zur ersten Herausforderung wird es für den neuen Generalsekretär schon im August dieses Jahres kommen: Bei den Youth Olympic Games in Singapur. 2012 stehen dann die nächsten Olympischen Sommerspiele in London an. Im selben Jahr werden in Innsbruck die Youth Olympic Games veranstaltet – die Österreich in den Mittelpunkt des Welt-Sportgeschehens rücken werden.

18.03.2010



Der Österreichische Wasserskiverband im Umbruch

Der Österreichische Wasserskiverband (ÖWSV) hat aufgrund der Beschlussfassung in den internationalen Verbänden im Rahmen der Generalversammlung vom 13.03.2010 eine neue Bezeichnung verliehen bekommen und heißt nunmehr Österreichischer Wasserski und Wakeboard Verband (ÖWWV). Im Rahmen der Generalversammlung wurde ein neues Präsidium gewählt (der neue Präsident ist Herr Christian Antos) und auch eine neue Geschäftsstelle bezogen: Die neue Vereinsadresse lautet: Österreichischer Wasserski und Wakeboard Verband (ÖWWV), Schottenring 17/3/6, 1010 Wien.

15.03.2010



Toni Innauer – Das Ende einer Erfolgsära

Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Toni Innauer, jahrzehntelang nordische Lichtgestalt im ÖSV, gab seinen Abschied vom Österreichischen Skiverband bekannt. Der Olympiasieger und spätere Skisprung-Cheftrainer war seit 1993 als nordischer Rennsportdirektor im ÖSV tätig. Die Team-Goldmedaillen der Springer und Nordischen Kombinierer bildeten den perfekten Abschluss seiner Funktionärs-Laufbahn im ÖSV. Sein Nachfolger wird Ernst Vettori, bisher Marketingleiter der Nordischen im Skiverband.

"Mein Leben ändert sich. Doch dieser Abschied ist schon seit Jahren geplant. Nach den zwei Team-Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen darf ich auf dem sportlichen Höhepunkt abtreten", so der scheidende Sportdirektor, der sich bei seinem Abschied vor allem dankbar zeigte.

"Es war eine tolle Arbeit bis zum Schluss, auch wenn ich in der Belastbarkeit manchmal an die Grenzen gestoßen bin", so Innauer, der seine Arbeit unter das Motto Wurzeln und Flügel stellte.

"Mit den Wurzeln ist die Tradition und die damit verbundene bodenständige Arbeit gemeint, die Flügel hingegen beschreiben das Innovative und Außergewöhnliche. Es hat sich gelohnt. Ich hatte mit Peter (Präsident Prof. Schröcksnadel, Anm.) den kongenialen Partner, der mir viel Vertrauen entgegen gebracht und auf Management-Ebene vieles beigebracht hat", so Innauer.
Eine neue Epoche nordischer Erfolge will der ÖSV jetzt mit Ernst Vettori einleiten, der von Präsident Prof. Peter Schröcksnadel als Nachfolger von Toni Innauer präsentiert wurde.

"Ich freue mich diese Aufgabe von Toni übernehmen zu dürfen. Ich habe schon einige schwierige Zeiten durchleben müssen, die mir sehr geholfen haben, um diesen Job gut zu meistern", so der bisherige nordische Marketingleiter, der bereits morgen nach Oslo zu ersten Einzel- und Gruppengesprächen fliegen wird.

Vettori, wie Innauer Olympiasieger mit späterer akademischer Laufbahn, will Bewährtes fortführen, aber auch manch neuen Idee umsetzen. "Toni und ich sind verschiedene Charaktere, aber es führen immer mehrere Wege zum Erfolg. Ich werde die neue Aufgabe jedenfalls mit vollem Elan angehen", hofft Vettori auf eine ähnlich erfolgreiche Karriere wie sein Freund und Vorgänger Innauer.

11.03.2010



Medaillenflut bei Eisstock EM in Klagenfurt

Nachdem sich Österreichs Herren-Mannschaft  zum Auftakt der Eisstocksport EM in Klagenfurt im Zielbewerb die Goldmedaille und die Damen Silber gesichert hatten, folgten im Zielwettbewerb Einzel bei den Herren und Damen jeweils Gold (Fuchs Thomas / Sohm-Armellini Susanne) und Bronze (Roth Franz / Gutmann-Wild Silvia). Im Mannschaftsspiel sicherte sich Österreich sowohl bei den Damen als auch bei den Herren jeweils den ersten Rang.

08.03.2010





Verschärfte Anti-Doping Regeln im ÖLV

Keine Förderungen und keine Entsendung zu internationalen Meisterschaften für gedopte Sportler mit Sperren über sechs Monaten

Der Vorstand des Österreichischen Leichtathletik-Verbandes hat eine wesentliche Ergänzung zu den geltenden Anti-Doping-Bestimmungen beschlossen, die ein klares Signal für Fairness im Sport geben und sich entschieden von betrügerischem Verhalten distanzieren. Athleten oder Athletinnen, die wegen eines Dopingvergehens (Verfahren ab dem 1.1.2010) eine Sperre von länger als sechs Monaten zu verbüßen haben, werden künftig nicht mehr in einen ÖLV-Kader aufgenommen. Sie erhalten vom ÖLV keine Förderungen mehr und werden darüber hinaus nicht für internationale Meisterschaften bzw. Veranstaltungen (z.B. Weltmeisterschaften, Europameisterschaften, Europacup, Länderkämpfe) nominiert.

Der ÖLV nimmt damit eine Vorreiterrolle im Anti-Doping-Kampf ein und ist der erste österreichische Fachverband, der einen solchen Schritt setzt. Der Vorstandsbeschluss muss noch vom Verbandstag am 24. April 2010 bestätigt werden.

Diese Regelungen stehen im Einklang mit diversen nationalen wie internationalen Sanktionen für Sportler, die nach einer Dopingsperre wieder aktiv werden.

• Anti-Doping Bundesgesetz: Seit 1.1.2010: Lebenslänglicher Ausschluss wegen Dopingvergehen gesperrter erwachsener Sportler und Betreuungspersonen von der Bundessportförderung. (vgl. ADBG 2007 - §3)
• ÖOC-Vorstandsbeschluss (29.5.2007): "Der ÖOC-Vorstand hat beschlossen, hinkünftig alle des Dopings verurteilten Personen von einer Akkreditierung bei Olympischen Spielen auszuschließen."
• Förderrichtlinien der Österreichischen Sporthilfe: 10. Im Falle eines Vorliegens eines rechtskräftig nachgewiesenen Dopingvergehens ist der betroffene Sportler auf Lebzeiten von der Möglichkeit jeglicher Förderung durch die Österreichische Sporthilfe ausgeschlossen.
• Internationales Olympisches Comité: "Das IOC-Exekutivkomitee hat beschlossen, dass jeder Athlet, der für mehr als sechs Monate gesperrt wird, nicht an den nächsten Spielen teilnehmen darf".
• Geltende Bestimmung hinsichtlich Teilnahme bei Leichtathletik-Europameisterschaften von European Athletics: 103.2.2. No athlete who, pursuant to IAAF Rule 40, has been declared ineligible to compete for at least 2 (two) years may take part in the edition of the European Athletics Championships next following the conclusion of the period of ineligibility.

02.03.2010



BSO Präsident Dr. Wittmann erfreut über neues ORF Gesetz

BSO Präsident Dr. Peter Wittmann zeigt sich über das fortlaufende Bestehen des Spartenkanals ORF Sport Plus erfreut. Am Dienstag wurde im Ministerrat die Novelle des ORF-Gesetzes beschlossen. BSO Präsident Dr. Peter Wittmann setzte sich intensiv dafür ein, dass die Weiterführung von ORF Sport Plus durch die Gesetzesnovelle gesichert ist. Für viele Vereine und Verbände ist dieser Sender die einzige Plattform der Außendarstellung und deshalb überlebenswichtig. Nicht alle Sportarten finden in ORF 1 und 2 ausreichend Platz. ORF Sport Plus bietet auch sogenannten "Randsportarten" eine Plattform und gewährleistet somit eine breite Berichterstattung über die gesamte Bandbreite des österreichischen Sports. Am Beispiel der Handball-Europameisterschaft im Jänner, die eine Euphorie auslöste, lässt sich der Stellenwert des Senders nachvollziehen.

24.02.2010



Rekordnennungen für Austrian International

Österreichs größte Badminton-Veranstaltung findet zwar erst in zwei Wochen in Wien statt, doch schon jetzt steht ein neuer Rekord fest. Noch nie haben sich so viele Athleten für die Austrian International Challenge angemeldet. 277 Spieler aus 38 Nationen werden in die Wiener Stadthalle kommen. Speziell im Herreneinzel haben aus den Top-100 der aktuellen Weltrangliste immerhin 26 Spieler genannt. Da es allein in dieser Disziplin knapp 130 Nennungen gibt, wird es wieder eine lange Warteliste geben. Nach jetzigem Stand werden 39 Spieler für dieses Turnier gar nicht zugelassen werden können, sondern müssen darauf hoffen, dass Spieler absagen, um überhaupt in die Qualifikation des mit 15.000 Dollar dotierten Turniers zu gelangen.


Indonesischer Ball-Zauber in der Stadthalle

Besondere Freude macht den Organisatoren das Kommen des jungen Indonesiers Andre Kurniawan Tedjono. Er erreichte am vergangenen Wochenende das Finale bei den Indonesischen Meisterschaften, schlug dabei Top-10 Spieler und musste sich erst dem WM-Finalisten von 2007, Sony Dwi Kuncoro, knapp geschlagen geben. Damit wird auch in der Stadthalle indonesischer Ballzauber stattfinden. Zudem ist eine riesige Delegation aus Japan am Start.

Die Austrian International Championships (24.-27. Februar 2010) werden erneut 15.000 Dollar an Preisgeld aufbieten. Damit behält das Turnier den Status als Challenger-Event, der höchsten Turnierkategorie von Badminton Europe. Die Finalspiele finden am Samstag (27.02.2010) in der Wiener Stadthalle (B) auf einem Center-Court ab 17.00 Uhr statt.

Seit dem Jahr 1965 finden die Austrian International mit wenigen Unterbrechungen jährlich statt. Zu den bekanntesten Siegern der vergangenen Jahre zählen auch die noch amtierenden Europameister (2001) Kenneth Jonassen (Dänemark) und (2003) Xu Huaiwen (Deutschland).

11.02.2010



Tag des Sports - ein Riesenerfolg für den Sport

Kaiserwetter und mehr als 300.000 Besucher machten den "Tag des Sports.09" zu einem Riesenerfolg. Auf über 130 Aktionsflächen präsentierten sich nahezu alle Sportarten, die es in Österreich gibt. In einem einzigartigen Bewegungspark bot sich die Möglichkeit für Jung und Alt aktiv mit zu machen. Auf drei Bühnen präsentierten sich den ganzen Tag die Sportarten und auch die aktiven Athleten. Im Dialog mit bekannten Stimmen wir Andi Marek oder Adi und Edi kamen auf der Ehrungstribüne bei der offiziellen Sportlerehrung der Republik Österreich an die 350 Topathleten zu Wort. Mirna und Dinko Jukic, Thomas Morgenstern und Gregor Schlierenzauer, Doris und Stefanie Schwaiger oder Thomas Geierspichler und viele andere rührten kräftig die Werbetrommel für ihre Sportarten und den Sport.

Auf dem völlig neu konzipierten BSO Stand gab es heuer erstmals Legendengespräche. Hans Huber und Oliver Stamm baten Christoph Schmölzer, Judith Draxler, Franz Wohlfahrt, Emese Hunyady, Michael Kuhn und Roland Königshofer sowie Franz Stocher vor das Mikrofon. Vor den Augen und Ohren vieler staunender Gäste erzählten sie auf unterhaltsame Weise, wie der Sport damals und heute funktionierte und funktioniert.

BSO Präsident Peter Wittmann: "Der heutige Tag des Sports hat einmal mehr bewiesen, welche große Anziehungskraft der Sport in Österreich besitzt. Es ist großartig, welche Stimmung und welche Begeisterung der Tag des Sports hervorruft. Ich möchte allen Verbänden, Aktiven, Athletinnen und Athleten sowie den vielen Funktionären danken, die dieses großartige Ereignis erst möglich machen."

Die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) ist eine gemeinnützige Institution mit der Ausrichtung, die Interessen des organisierten Sports in Österreich sowie auf europäischer Ebene zu vertreten. Als Dachorganisation von 59 Fachverbänden und 3 Dachverbänden fungiert die BSO als Interessensvertretung und als Dach für mehr als 3 Millionen sportaktiver und sportbegeisterter Menschen in Österreich. Die BSO fördert die Ausbildung von Sportfunktionärinnen und Sportfunktionären und bietet Fort- und Weiterbildung für Trainerinnen und Trainer. Die BSO ist Ansprechpartner für staatliche Institutionen des Bundes und der Länder sowie Servicestelle der Verbände.

29.09.2009



BSO-Sportversicherungen: 2 NEUE Versicherungen für Vereine und Verbände

Unter dem Motto „Service im Sport“ hat die BSO gemeinsam mit der Versicherungsberatung Held & Held vier Versicherungsmodelle entwickelt, die Risiken für Verbände, Vereine, Funktionäre und Sportler mit sehr umfangreichem Versicherungsschutz zu günstigsten Prämien absichern.

NEU im Angebot ist die BSO-Vereins-Haftpflichtversicherung und die BSO-Vereins-Rechtsschutzversicherung für Verbände und Vereine. Die BSO-Kollektiv-Sportunfallversicherung wurde um einige Varianten erweitert und die BSO-Reisekrankenversicherung steht unverändert zur Verfügung.

29.09.2009



Sportlegenden am Tag des Sports

Die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) freut sich, am Tag des Sports (26. September 2009, Wiener Heldenplatz) Legenden des Österreichischen Sports im BSO-Pavillon zu persönlichen Gesprächen begrüßen zu dürfen.

Dabei geht es nicht nur um Rückblicke auf sportliche Erfolge der Vergangenheit, sondern vielmehr um Anekdoten aus den Karrieren und um Interessantes aus dem Leben der ehemaligen Sportgrößen. Geführt werden die Gespräche vom langjährigen ORF-Sportchef Hans Huber sowie von Ex-Beachvolleyballstar Oliver Stamm.

24.09.2209



BSO-Präsident Peter Wittmann: Bündelung der Kräfte im Sport ist ein neuer Weg für die Zukunft

BSO-Präsident Wittmann zur möglichen Zusammenlegung des ÖOC und der Sporthilfe mit der BSO

BSO-Präsident Dr. Peter Wittmann sieht bedingt durch die letzten Entwicklungen im ÖOC den organisierten Sport gefordert neue Wege zu gehen. „Außergewöhnliche Zeiten verlangen oft außergewöhnliche Maßnahmen. Eine Zusammenführung von ÖOC und der Sporthilfe mit der Österreichischen Bundes-Sportorganisation ist ein mutiger und innovativer Schritt um eine moderne und schlagkräftige Vertretung des organisierten Sports zu schaffen. Die BSO als Dachorganisation des Österreichischen Sports leistet eine untadelige, einwandfreie Arbeit und weist eine gut funktionierende Struktur auf. Eine Zusammenführung des ÖOC und der Sporthilfe unter dem Dach des Sports wäre ein echter Neubeginn für den organisierten Österreichischen Sport. Die Erfahrungen in vielen Europäischen Ländern haben gezeigt, dass sich eine starke, einheitliche Organisation des Sports bewährt. Nun gilt es, gemeinsam mit den Vertretern des Sports Gespräche zu führen und die Zukunft des Österreichischen Sports gemeinsam zu gestalten.“ so der BSO-Präsident abschließend.

02.09.2009




BSO-Präsident Peter Wittmann: Mit dem Tod Toni Sailers hat Österreich eine Ski-Legende verloren

„Toni Sailer war einer der ganz großen Ski Helden und Vorbild für Generationen Skibegeisterter Sportlerinnen und Sportler. In einer Zeit, als Österreich im Aufbruch und Wiederaufbau war, hat Toni Sailer gezeigt, wie man mit starkem Willen und vollem Einsatz seine Ziele erreichen kann und wurde damit zu einer Österreichischen Symbolfigur. Er war nicht nur sportlich eine herausragende Persönlichkeit, sondern stellte auch als Schauspieler sein vielfältiges Können unter Beweis. Stets blieb er dem Skisport und seiner Heimatstadt Kitzbühel eng verbunden. Sein großes Fachwissen um den Skisport brachte Toni Sailer sowohl im Ski Club Kitzbühel, als auch in bedeutenden Funktionen im ÖSV und der FIS über viele Jahre hinweg ein. Mein persönliches Mitgefühl gilt ganz besonders der Familie und der Gattin von Toni Sailer.“, so BSO-Präsident Peter Wittmann.

25.08.2009



BSO-Präsident Peter Wittmann: Das Wörthersee Stadion in Klagenfurt darf nicht zurückgebaut werden

BSO-Präsident Abg.z.NR Dr. Peter Wittmann spricht sich gegen den geplanten Rückbau des Wörthersee Stadions aus

Peter Wittmann ist gegen die geplante Verkleinerung des Wörtersee Stadions und für die Beibehaltung der Kapazität von 32.000 Zuseherplätzen. „Ein Rückbau des Wörthersee Stadions wäre mit massiven Kosten verbunden. Mittel, die man besser dazu verwenden könnte, dass das Stadion in seiner jetzigen Kapazität dem Sport erhalten bleibt. Es wäre wesentlich sinnvoller, die Qualität dieses großartigen Stadions zu erhalten, anstatt viel Mühen und Kosten auf sich zu nehmen, um es zu verkleinern. Es sollte mit dem Finanzministerium abgeklärt werden, ob im Sinne des Sports die Erhaltung dieser wichtigen Sportstätte in seiner jetzigen Form gesichert werden kann. Die Österreichische Bundes-Sportorganisation würde den Erhalt des Wörthersee Stadions ohne Rückbau jedenfalls sehr begrüßen“, so der BSO-Präsident.

05.08.2009



BSO-Präsident Peter Wittmann: Anliegen des Sports werden vom ORF ernst genommen

Gespräche zwischen BSO-Präsident Peter Wittmann und ORF-Informationsdirektor Elmar Oberhauser

BSO-Präsident Peter Wittmann und Informationsdirektor Elmar Oberhauser konnten in ersten Gesprächen über die Zukunft von ORF Sport Plus mögliche Zukunftsperspektiven für den ORF Sport Spartenkanal diskutieren. „Ich bin sehr froh, dass wir so rasch zu Gesprächen zusammenkommen konnten. Auch für Elmar Oberhauser ist die Sicherstellung eines breiten medialen Zugangs für den Sport sehr wichtig. Dieses Gespräch zwischen uns hat mich sehr optimistisch gestimmt und ich bin überzeugt, dass der ORF gemeinsam mit den Vertretern der Politik und des Sports eine von allen Akteuren gemeinsam getragene Lösung für ORF Sport Plus finden wird.“

17.07.2009



BSO fordert Gespräche über die Zukunft von ORF Sport Plus

BSO-Präsident Peter Wittmann: Es ist unerlässlich, dass ORF Sport Plus dem Österreichischen Sport erhalten bleibt

BSO-Präsident Peter Wittmann zeigt sich über die Pläne des ORF, den Spartenkanal Sport Plus einzustellen, sehr besorgt. „ORF Sport Plus ist gerade für die Sportverbände, die nicht im Mittelpunkt stehen, unverzichtbar. Eine Einstellung des Sport Spartenkanals würde auch das Aus für viele Sportveranstaltungen abseits der Megaevents bedeuten. Dies wäre eine Katastrophe für den heimischen Sport, seine Verbände und seine vielen Akteure.“

Um die Zukunft des Sport Spartenkanals sicherzustellen, regt BSO-Präsident Wittmann einen Runden Tisch an: „Hier ist auch die Politik gefragt, eine Lösung zu finden. Es wäre wichtig, dass Regierung, ORF und Vertreter des Sports zusammenkommen um mögliche Wege zur Sicherstellung der sportlichen Programmvielfalt im ORF zu diskutieren. Es muss einfach weitere Gespräche geben, gerade die Randsportarten und kleineren Verbände brauchen jetzt unsere volle Unterstützung“, so der BSO-Präsident.

16.07.2009



NADA: 535.000 Euro mehr Geld für den Anti-Doping-Kampf

Beschluss des Sportministeriums und der BSO - Mehrmittel sollen in Präventionsmaßnahmen investiert werden

Wien (APA) - Österreichs Anti-Doping-Kampf werden heuer 535.000 Euro mehr zur Verfügung stehen. Laut einem Beschluss des Sportministeriums und der Bundes-Sportorganisation (BSO) wird der Anteil der Bundesfördermittel der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) damit auf 1,2 Millionen Euro erhöht, das Gesamtbudget der NADA beträgt damit mehr als 1,7 Millionen Euro. Die Mehrmittel sollen vorrangig in Präventionsmaßnahmen investiert werden.

"Die Budgeterhöhung gibt der NADA und dem Kampf gegen Doping Rückenwind. Wir müssen alle zur Verfügung stehenden Mittel ausschöpfen, um gegen Doping vorzugehen. Die NADA bekommt von mir volle Unterstützung", wird Sportminister Norbert Darabos in einer Aussendung zitiert. BSO-Präsident Peter Wittmann meinte: "Gerade die Ereignisse der letzten Monate haben deutlich gemacht, wie wichtig Aufklärung und Prävention im Kampf gegen das Doping im Sport sind. Die NADA leistet dabei eine hervorragende Arbeit, die es gilt mit den größtmöglichen Mitteln zu unterstützen."

NADA-Geschäftsführer Andreas Schwab hat auch schon Pläne, wie die zusätzlichen finanziellen Mittel am besten genützt werden können: "Durch die Budgeterhöhung 2008 war es möglich, vor allem im Dopingkontrollwesen quantitativ und qualitativ besser zu werden. Durch die neuerliche Budgeterhöhung kann die NADA nun auch im Bereich Prävention, Information und Aufklärung wesentlich besser als bisher ihre Aufgaben erfüllen. Aufklären ist mindestens genauso wichtig wie das Kontrollsystem."

Die NADA plant Schulungsmaßnahmen für Trainer und Betreuer, eine Ärzte-Informations-Kampagne, eine Broschüre über die Gefahren von Gendoping und eine Info-Tour an allen Schulen mit starkem Sportbezug.

15.07.2009



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