Wie können bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden, um Athleten in der Ausübung ihrer „Dualen Karriere“ (Verbindung von Sport und Beruf) zu unterstützen, um deren spätere berufliche Eingliederung zu erleichtern, ohne die sportliche Laufbahn zu gefährden. So lautet die zentrale Fragestellung des von der Europäischen Kommission geförderten Projektes „Athletes2Business“ (A2B), das vom EOC EU Büro mit 10 europäischen Kooperationspartnern bis März 2011 umgesetzt wird.
A2B fokussiert auf vier Zielgruppen, die entscheidend „Duale Karriere“ beeinflussen können: Athleten, Ausbildungseinrichtungen, Sportverbände und Unternehmen. In der ersten Projektphase wurden spezifische Fragebögen für die vier identifizierten Zielgruppen entworfen, die über die Projekthomepage www.athletestobusiness.eu abgerufen werden können. Vertreter von Sportvereinen und Verbänden sind dazu aufgerufen, den Fragebogen auszufüllen.
Basierend auf der Analyse der übermittelten Fragebögen und dem Austausch bewährter Verfahren werden Studienbesuche und Workshops organisiert, im Rahmen derer Richtlinien und Empfehlungen zur Förderung der „Dualen Karriere“ in Europa erarbeitet werden.
Der Workshop über Athleten findet am 7. Mai 2010 in Paris statt und der über Unternehmen voraussichtlich im Juni 2010 in Wien. Die Workshops über Ausbildungseinrichtungen und Sportverbände sollen in Lausanne, Schweiz, beim IOC sowie während des ENGSO Forums in Dubrovnik, Kroatien, organisiert werden. Im Rahmen einer Abschlusskonferenz im Februar 2011 werden die Ergebnisse des Projektes einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

