Die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) ist die Interessenvertretung und Serviceorganisation des organisierten Sports in Österreich.

Sommergespräche 2011

BSO–Sommergespräche „frauen.sport.engagiert“

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Die jährlich stattfindenden Sommergespräche der BSO-Kommission „Frauen im Sport“ konnten sich mittlerweile als Fixtermin im organisierten Sport etablieren. Bei der inhaltlichen Gestaltung werden stets aktuelle Aspekte aufgegriffen. Anlässlich des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011 lautete das Motto der Veranstaltung heuer „frauen.sport.engagiert“.

Als Einstimmung wurde ein Impulsreferat über die Ergebnisse des 1. Freiwilligenberichtes gehalten. Im Anschluss daran fand eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Frauenengagement – ein Spagat zwischen Beruf, Familie und Freizeit?“ statt. Neben zwei Sportfunktionärinnen, die besonderes authentische Erfahrungen zum Thema einbrachten, waren außerdem die Impulsreferentin sowie ein Vertreter des BM für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz mit von der Partie. Denn besagtes Bundesministerium ist auf nationaler Ebene für die Umsetzung des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit zuständig.

Zahlreiche Wortmeldungen aus dem Publikum zeigten, dass die BSO-Kommission ein wichtiges Thema aufgegriffen hatte. Auch beim informellen Austausch nach der offiziellen Debatte wurde angeregt weiterdiskutiert.

BSO-GS Mag. Barbara Spindler freut sich über die gelungene Veranstaltung: „Die Diskussion verdeutlicht einmal mehr die Wichtigkeit, den organisierten Sport für Mädchen und Frauen attraktiver zu gestalten. Diese als Sportlerinnen und als Funktionärinnen für uns zu gewinnen – das ist das Ziel und auch gleichzeitig eine Bereicherung für die gesamte Sportwelt. Wir haben schon vieles geschafft, vieles liegt jedoch auch noch vor uns“. Mag. Sonja Spendelhofer, stellvertretende Vorsitzende der Kommission: „Freiwillig tätige Frauen im Sport leisten großartige Arbeit und zeigen enormes Engagement; das ist besonders bewundernswert weil sie oft viele Lebensbereiche unter einen Hut bringen müssen“.