Die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) ist die Interessenvertretung und Serviceorganisation des organisierten Sports in Österreich.

Erklärung des Sports für Respekt und Sicherheit im Sport, November 2015

Frauen sind im Verhältnis zu Männern im Sport unterrepräsentiert, sowohl als TrainerInnen und InstruktorInnen, als auch auf Ebene der FunktionärInnen und als aktive SportlerInnen. Die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) sowie ihre Mitgliedsverbände und zahlreiche andere österreichische Sportorganisationen unterstützen die 2015 von Sportminister Klug initiierte Offensive „Gender Equality“. Eines der vier großen Ziele ist es, ein sicheres Sportumfeld zu gewährleisten und Maßnahmen gegen sexuelle Gewalt im Sport zu schaffen.

Die BSO und ihre Mitgliedsverbände unterzeichneten Anfang November 2015 eine gemeinsame Erklärung, in der sie sich gegen sexuelle Übergriffe und für Respekt und Sicherheit im Sport aussprechen.
BSO-Präsident Herbert Kocher dazu: „Als Präsident der Österreichischen Bundes-Sportorganisation freut es mich, dass der organisierte Sport hier geschlossen auftritt und gemeinsam ein starkes Signal setzt. 67 Mitgliedsverbände und die darin organisierten Vereine fassen hier einen Schulterschluss, um gemeinsam für ein offenes, intaktes und sicheres Sportumfeld aufzutreten. Wir stehen für eine Kultur der Aufmerksamkeit und des positiven Handelns.“

Der organisierte Sport setzt ein Zeichen gegen sexuelle Gewalt im Sport. Die VertreterInnen im Bild: ASKÖ-Präsident Abg.z.NR Hermann Krist, Judo-Olympionikin Sabrina Filzmoser, ÖFB-Präsident Dr. Leo Windtner, 100% Sport-Präsidentin Christa Prets, BSO-Präsident Herbert Kocher, Sportminister Mag. Gerald Klug, ASVÖ-Präsident Kons. Siegfried Robatscher, ÖPC-Präsidentin BM a.D. Maria Rauch-Kallat, Beachvolleyball-Ass Clemens Doppler und SPORTUNION-Präsident Hartwig Löger (v.l.n.r.). © HBF/Pusch