Die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) ist die Interessenvertretung und Serviceorganisation des organisierten Sports in Österreich.

GewinnerInnen 2014

Fotos der BSO Cristall Gala finden Sie zur honorarfreien Verwendung und Download auf rge.mediamap.at (User: bsogala2014, Passwort: bsogala2014).

 

Top-Trainer 2014: Helmar Steindl

Der Sportdirektor des Österreichischen Kanuverbandes, Prof. Mag. Helmar Steindl, ist der Top-Trainer 2014. Er ist seit 1997 Sportdirektor des Österreichischen Kanuverbandes (OKV), wo er zuerst für den Juniorenbereich zuständig war und seit 1999 für die Weltcup-Mannschaft zuständig ist. Hier übernimmt er die gesamte Koordination der Slalom- und Wildwasserregatten. In seinen Funktionen beim Kajak-Verein Klagenfurt und beim OKV hat er als sportlicher „Geburtshelfer“ viele SportlerInnen betreut und maßgeblich zu den Erfolgen dieser beigetragen. Namentlich und in alphabetischer Reihenfolge seien hier stellvertretend Manuel Filzwieser, Leopold Fuchs, Harald Hudetz, Corinna Kuhnle, Lisa Leitner, Herwig Natmessnig, Helmut Oblinger, Violetta Oblinger-Peters, Gerhard Schmid und Julia Schmid genannt. Nicht zu vergessen ist der unermüdliche Einsatz von Herrn Steindl beim Bau des Wildwasser­Trainingszentrums auf der Gurk in der Nähe von Klagenfurt, wo er größtenteils selbst Hand anlegte, um den SportlerInnen optimale Trainingsbedingungen zu verschaffen. Hauptgrund für die Nominierung zur Top-Trainerpersönlichkeit 2014 sind die aktuellen Erfolge von Nadine Weratschnig, deren Talent von Steindl entdeckt wurde und die mit Steindl als Trainer die Goldmedaille bei den Youth Olympic Games in Nanjing/China erringen konnte.

„Mit Helmar Steindl wird ein Trainer ausgezeichnet, der zu Recht als Talenteschmied bezeichnet werden kann. Die Erfolge der von ihm betreuten Athletinnen und Athleten sind ein Beweis dafür, mit welchem Einsatz und mit welcher Professionalität er arbeitet. Ich gratuliere Helmar Steindl zu dieser Auszeichnung zum Trainer 2014“, so BSO-Präsident Herbert Kocher.

 

SportbotschafterInnen 2014: Marlies Schild und Thomas Morgenstern

Marlies Schild und Thomas Morgenstern, die beide vor kurzem ihre aktiven Karrieren beendet haben und nicht nur aufgrund ihrer Erfolge, sondern auch abseits des Sports als Vorbilder gelten, werden bei der diesjährigen BSO Cristall Gala zur/zum SportbotschafterIn 2014 gekürt.

Marlies Schild, erfolgreichste Slalomläuferin, kann auf eine glanzvolle Karriere zurückblicken. Neben drei Olympischen Silbermedaillen im Slalom (2006, 2010, 2014) und einer Olympischen Bronzemedaille in der Kombination 2006, konnte Schild sieben WM-Medaillen (2003, 2005, 2007, 2011), davon einen Slalom-Weltmeistertitel, 37 Weltcupsiege (35 Slalom, 1 Riesentorlauf, 1 Super Kombination), vier Siege in der Weltcup-Disziplinenwertung im Slalom (2007, 2008, 2011, 2012) sowie einen Sieg in der Weltcup-Disziplinenwertung in der Kombination (2007) erkämpfen. Mit 35 Slalomsiegen ist sie zudem alleinige Rekordhalterin.

„Marlies Schild legte eine beispiellose Karriere hin und hat für den österreichischen Sport immens viel geleistet. Sie ist ein Vorbild für den Nachwuchs und die junge Generation und war der Konkurrenz immer einen Schritt voraus. Auch wie sie mit Tiefschlägen umgegangen ist und sich immer wieder zurückgekämpft hat, ist bemerkenswert.“, gratuliert BSO-Präsident Herbert Kocher.

Thomas Morgenstern, der auf eine grandiose Karriere zurückblicken kann, gelang es, als einziger Österreicher die vier wichtigsten Bewerbe im Skispringen (Olympia, WM, Gesamtweltcup und Vierschanzentournee) zu gewinnen. Besonders waren auch seine weiteren Erfolge wie z. B. dreimal Olympia-Gold (2006, 2010), Olympia-Silber (2014), achtmal WM-Gold (2x2005, 2007, 2009, 3x2011, 2013), zweimal WM-Silber (2011, 2013), einmal WM-Bronze (2007), zweifacher Gesamtweltcupsieger (2007/08, 2010/11), 23 Weltcupsiege, Vierschanzentournee-Sieger (2010/11) sowie dreimal Gesamtzweiter (2007/08, 2011/12, 2013/14), dreimal Skiflug-WM-Gold (2008, 2010, 2012) und zweimal Bronze (2004, 2006). 2008 und 2011 wurde er zu Österreichs Sportler des Jahres ausgezeichnet.

BSO-Präsident Herbert Kocher: „Österreich kann stolz auf Thomas Morgenstern sein. Als einer der erfolgreichsten Skispringer überhaupt hat er tausende Menschen in seinen Bann gezogen und durch seine mentale Stärke immer wieder bewiesen, dass er ein Top-Sportler ist. Auch durch Rückschläge und Verletzungen ließ er sich von seinem erfolgreichen Weg nicht abbringen. Größter Respekt vor dieser Leistung!“

 

Frauen-Power

1. Athletic Dreams

Mit dem Projekt „Athletic Dreams“ hat sich der oberösterreichische Verein Zehnkampf Union in den letzten Jahren zum absoluten Leistungsträger im Mädchen- und Frauenbereich der heimischen Leichtathletik entwickelt. Ausgehend von den Kinder-Zehnkämpfen hat sich in den letzten Jahren eine Mädchengruppe bei der Zehnkampf Union entwickelt, die aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit und Gruppendynamik wirklich außergewöhnlich ist. Neben großen sportlichen Erfolgen einzelner Athletinnen wie zum Beispiel Susanne Walli oder Sarah Lagger bestechen die Sportlerinnen der Zehnkampf Union mit Siegen in allen bedeutenden Teambewerben und Cup-Wertungen im heurigen Jahr (stärkster Verein im Frauenbereich Allg. Klasse, U23, U20, U18, U16 im ÖLV-Cup der Vereine, 15 Mädchen, die Medaillen bei Österreichischen Meisterschaften bzw. Staatsmeisterschaften erringen konnten – so viele wie kein anderer Verein in Österreich, höchster Anteil an Mädchen bzw. Frauen in den ÖLV-Elitekadern für die Saison 2015).

2. Skills and Competences increased by Sport

Mag. Karin Irk unterrichtet nicht nur Sport, sie lebt diesen auch mustergültig – vor allem Mädchen und jungen Frauen – vor. Sie plant und betreut Projekte im Bereich Orientierungslauf in Zusammenarbeit mit der Sporthauptschule (jetzt NSMS) Villach-Lind, mit der MSH Seeboden und übergreifend mit den anliegenden Kindergärten. Im Jahr 2010 gelang ihr die Umsetzung des Projekt „OL in SCHOOL is COOL“ mit 2000 TeilnehmerInnen, seit 2013 gestaltet sie den LOEWE-Cup für Volksschulen und zudem betreut Frau Irk seit Jahren für ganz Kärnten jährlich 4 Schulcups für Hauptschulen (jetzt NMS) und Höhere Schulen. Mit diesen Projekten werden auch für Mädchen am Land Anreize gesetzt, koedukativ, alters- bzw. schulartenübergreifend miteinander und ohne Leistungsdruck Sport zu betreiben. Ihr außergewöhnliches Engagement in dieser Sportart, das Training ihrer Mädchen in der Schule und im Orientierungslaufverein, das Weitergeben ihrer sportlichen und technischen Fähigkeiten an die Kolleginnen, ihr unermüdliches Bestreben jedem den Zugang zu diesem Sport zu ermöglichen und letztlich ihre bescheidene Art im Hintergrund, zeichnen Frau Irk besonders aus.

3. FIT mit Melanie Wachter

Im Oberland in Vorarlberg gab es keine Möglichkeiten für junge Mädchen und Frauen, die ersten Schritte des Hip Hops zu erlernen. Ziel war es, jungen Mädchen und Frauen durch diese Form des Tanzes mehr Selbstbewusstsein und Körperempfinden zu geben. 2010 startete Melanie Wachter mit ihrem ersten Kurs „Aerobic für Frauen“ in Sankt Anton im Montafon. Gleich anschließend folgte der Kurs „Hip Hop“ für Mädchen ab 14 Jahren in Bludenz. Ausgehend von diesem Erfolg wurden weitere Kurse in Gantschier und Vandans gestartet. Die Hallen füllten sich rasch und die Kurse waren immer bis zur letzten Person ausgebucht. Ziel für die Zukunft ist ein regionales Fitness- und Tanzstudio mit einer großen Auswahl an Kursen. Frau Wachter betreibt diese Kurse nebenberuflich und begeistert durch ihre direkte und mitreißende Art. Ohne Sie würde es in Vorarlberg viel weniger Bewegung für Mädchen und Frauen geben und der Bereich tänzerische Fitness wäre um einige Kurse ärmer.

 

Sportverein

1. SU Arnreit Damenfaustball

Der Verein SU Arnreit Damenfaustball kann eine beispiellose Erfolgsgeschichte aufweisen, die vor allem darauf zurückzuführen ist, dass ein junger und gut ausgebildeter Betreuerstab ständig mit jungen Spielerinnen ab ca. sechs Jahren arbeitet. Sämtliche Spielerinnen kommen aus dem eigenen Nachwuchs, wo etwa alle zwei Jahre eine neue Gruppe ein Jugendtraining beginnt. Der Verein konnte bis dato 26 Österreichische Meistertitel erobern, zehn Europacupsiege feiern und mit zwei Meistertiteln, zwei Europacupsiegen und dem Weltcupsieg ist das heurige Jahr nicht mehr zu toppen. Auch das Österreichische Nationalteam greift momentan auf fünf Spielerinnen aus Arnreit zurück. Und auch in Zukunft werden die Talente nicht ausgehen, da die U18 Jugendmannschaft heuer den Österreichischen Nachwuchstitel feiern konnte.

2. Judoclub Wimpassing Sparkasse

Professionelle Nachwuchsarbeit wird im Verein Judoclub Wimpassing Sparkasse seit Jahren groß geschrieben und erntet immer wieder beachtliche Erfolge. Mit sehr viel persönlichem Engagement, vor allem durch Trainer Adi Zeltner, ist es dem Club gelungen, in Wimpassing nicht nur ein Landesleistungszentrum zu etablieren, sondern zeitgleich auch ein Schulmodell mit externer Spezialisierung Judo mit dem Sportgymnasium Zehnergasse in Wr. Neustadt aufzubauen. Die bisher fünf erfolgreichsten Wimpassinger Jung-AthletInnen aus diesem selbst organisierten Förderprogramm, konnten die in Folge neu entstandene Kooperation mit dem HLSZ Stützpunkt Seebenstein optimal als Heeres-Judoka nutzen. Bislang schafften die Top-Judoka des Traditionsclubs, wie die Talente Michaela Polleres, Tina Zeltner oder Aaron Fara, bereits elf Medaillen bei Großveranstaltungen wie EM, WM, EYOF und YOG. Im Verein wird aber auch besonders auf Prä-Judo (Judo mit 4-6-jährigne Kindern), Breitensport durch intensive Schülerarbeit, Kata-Sport für Perfektion und Seniorensport Wert gelegt.

3. HSV Langenlebarn – Kraftsport Trenkwalder Tulln

Der HSV Langenlebarn – Kraftsport Trenkwalder Tulln wurde 1980 gegründet und gilt als Traditionsverein. Besonderes Augenmerkt liegt dabei auf der Ausbildung der Jugend und der Heranführung der Nachwuchs-AthletInnen zu nationaler und internationaler Spitze. 2007 startete der Verein gemeinsam mit der Neuen NÖ Sportmittelschule Tulln das mittlerweile viel beachtete Schulprojekt „Athletik-Akademie“. Die Kooperation mit der NÖ SMS Tulln funktioniert unter anderem durch ihre Protagonisten Direktor Georg Förstel und Leopold Höller. Rund 90 Schülerinnen und Schüler durchlaufen pro Jahr eine allgemein-athletische Ausbildung, die ihre sportliche Vielseitigkeit fördert. Viele kommen aus oder wechseln später in andere Sportarten, wo sie aufgrund der speziellen Übungen und Techniken des Gewichtheber-Trainings ein deutlich höheres Leistungsniveau erreichen. Für die Betreuung der SchülerInnen sind stets vier Trainer im Einsatz. Zahlreiche internationale und nationale Erfolge und Titel bestätigen den Verein auf seinem Weg.

 

Funktionär

1. Gottfried Lammerhuber

Gottfried Lammerhuber, selbst ein hervorragender Leichtathlet, stieg nach seiner aktiven Laufbahn 1993 als Trainer in die Leichtathletik-Szene ein und übernahm sehr bald zusätzlich die Leitung der Sektion Leichtathletik. Auf seine Erfolge und sein organisatorisches Talent aufmerksam geworden, wurde er auf UNION- und NÖ Leichtathletikverbands- sowie auf ÖLV-Ebene in verschiedene Ämter gewählt. Er ist auch Mitglied im NÖ Spitzen-Sportausschuss und im Sportfachrat der NÖ Landesregierung tätig. Seit 2007 organisiert er in ununterbrochener Reihenfolge das Int. Liese Prokop-Memorial und als ÖLV­-Vizepräsident ist er auf organisatorischer Ebene für alle ÖLV-Großveranstaltungen und die Präsentation einer zeitgemäßen Leichtathletik zuständig. Besonders wichtig ist ihm die Zusammenarbeit von Verein und Schule (Bezirks- und Landesmeisterschaft). So führt er seit Jahren groß angelegte Kinderwettkämpfe und Laufveranstaltungen durch, wie z. B. den St. Pöltner Citylauf.

2. Erwin Hörtl

Erwin Hörtl hat sich als langjähriger Teamchef des Radsportclubs in Braunau mehr als verdient gemacht. Seit 1976 leitete er den Verein mit viel Engagement und Herzblut. In seiner Funktion als Teamleitung war es ihm stets wichtig, sich für den Nachwuchs zu engagieren und jungen FahrerInnen die Möglichkeit zu geben, im Radsport Fuß zu fassen. Mit Saisonende stellte sein Team den Rennbetrieb nun nach 50 Jahren ein. Neben der Organisation vieler Radsportveranstaltungen war Herr Hörtl auch langjähriges Mitglied im Präsidium des Landesradsport-Verbandes OÖ. Seine VereinssportlerInnen konnten in den Jahren unzählige Medaillen bei Österreichischen Staatsmeisterschaften und Landesmeisterschaften erkämpfen.

3. Christian Ramsebner

Christian Ramsebner gründete im Jahr 2009 die Sektion ASKÖ Karate Sei Bu Kan Neuhofen. Sein Traum war immer einen eigenen Verein zu haben, um SchülerInnen sein Wissen und seine Karatefähigkeiten vermitteln zu können. Dieser Traum ging durch sein organisatorisches Talent und viel Arbeit in Erfüllung. Einen weltweiten Namen machte er sich als Initiator des Internationalen Kamikaze Karate-Sommercamps Neuhofen, das heuer bereits zum sechsten Mal stattfindet, inzwischen über 400 SportlerInnen in Oberösterreich zusammenbringt und eines der größten Karatecamps Europas ist. Herr Ramseder fördert nicht nur Karate als Wettkampfsport, sondern legt vor allem Wert darauf, Karate für verschiedene Zielgruppen zugänglich zu machen. Er ist Gründer Min Tija Gruppe, einer Kleinkindergruppe, die Kinder ab vier Jahren spielerisch an Karate heranführt. Außerdem gründete er eine 60+ Karategruppe, die den Sport für Menschen im späten Erwachsenenalter anbietet. Christian Ramseder ist Trainer und Sektionsleiter Karate von ASKÖ Neuhofen, Obmann Stellvertreter des Vereins ASKÖ Neuhofen und Vorstandsmitglied im Oberösterreichischen Karate Landesverband.

 

Funktionärin

1. Karin Ofner

Schon seit ihrer Jugendzeit war Karin Ofner in diversen gemeinnützigen Vereinen aktiv. In Eisenstadt war sie vor allem in der Schwimm UNION und der UNION Eisenstadt Turnen engagiert. 2007 wurde sie schließlich zur Präsidentin der SPORTUNION Burgenland gewählt und hat sich zum Ziel gesetzt, den Verband in die Moderne zu führen. Unter ihrer Führung konnte der Landesverband bereits zahlreiche innovative Projekte (Ganz schön stark, frau-aktiv-vernetzt, VereinsFitService, BetriebsFitService) umsetzen und zu einem transparenten und modernen Breitensportverband heranwachsen. Neben den Aufgaben innerhalb der SPORTUNION Burgenland ist Karin Ofner auch Mitglied des Burgenländischen Sportbeirats, seit 2013 auch Vizepräsidentin der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände und Genderbeauftragte der SPORTUNION Österreich. Immer wieder setzt sie sich unermüdlich für die Anerkennung der Arbeit von Frauen in Sportvereinen ein und ermutigt sie, verantwortungsvolle Funktionen selbstbewusst zu übernehmen. Daneben gilt ihr ganz großes Engagement auch den Jüngsten, was Projekte wie „Ganz schön stark“ eindrucksvoll unter Beweis stellen. Einen Großteil ihres Lebens verschreibt Karin Ofner der Gemeinschaft, um Begeisterung für Bewegung, Gesundheit und Weiterentwicklung in jeder Altersklasse zu wecken. Ihr unermüdlicher Einsatz und ihr idealistisches Engagement für den Sport sind einzigartig und dauern mittlerweile bereits rund 20 Jahre an.

2. Brigitte Hirschegger

Mag. Brigitte Hirschegger leitet bereits seit 2006 das Projekt Kids-in-Motion, das Freude an der Bewegung, Bewegungsvielfalt, Körperwahrnehmung und Körpererfahrung fördert und Kinder durch niederschwellige polysportive Angebote zu Sport und Bewegung motiviert. Durch den spielerischen Zugang werden auch bewegungsschwächere und Kinder mit besonderen Bedürfnissen wie Integrationskinder und Kinder mit sonderpädagogischem Bedarf eingebunden. Aus einem kleinen Projekt mit ca. zehn ÜbungsleiterInnen ist im Laufe der Durchführung aufgrund der großen Nachfrage ein Projekte entstanden, in dem momentan etwa 75 ÜbungsleiterInnen mit den Kindern Bewegungseinheiten durchführen. Im Sommer bietet Kids-in-Motion ein Tagesbetreuungscamp mit Spiel Spaß, Sport mit familiärer Betreuung, in dem den Kindern auch gesunde Ernährung näher gebracht wird. Frau Hirschegger ist weiters auch in die Initiative Kinder gesund bewegen eingebunden, in deren Rahmen über 500 Kindergärten und Schulen erreicht und regelmäßig polysportive Bewegungseinheiten durchgeführt wurden.

3. Gabriela Niedermair

Für viele Jahre baute Gabriela Niedermair in der ASKÖ Oberösterreich den Fit-Bereich mit auf und war wesentlicher Motor bei der Entwicklung des Kurswesens der ASKÖ Oberösterreich. Sie leitet selbst zahlreiche Fort- und Ausbildungen im Kinderbereich, Erwachsenenbereich und Seniorensport. Ihre Schwerpunktthemen sind Rhythmik und funktionelle Gymnastik. Vor allem widmet sie sich aber immer allgemein dem Thema Bewegung für alle und leistet hier viel Aufklärungsarbeit. Mit großem Einsatz baute sie selbst den Verein ASKÖ Pichling und ASKÖ Auwiesen auf und ist stets bemüht, ihr Wissen weiterzugeben. Bereits mit 16 Jahren entschied sie sich, selbst ihre Erfahrungen aus dem ASKÖ Vereinsleben weiterzugeben und übernahm die erste Eltern-Kind-Turngruppe als Übungsleiterin beim ASKÖ Pichling. Bereits einige Jahre später leitete sie auch eine Frauen-Gymnastik Gruppe mit viel Engagement für Frauen aus allen sozialen Schichten. In den kommenden Jahren widmete sie sich mit viel Engagement diversen Bewegungsgruppen von Kindern bis hin zu Erwachsenen beim ASKÖ Pichling und stellte Angebote für Eltern-Kind-Turnen und Rückenfitness beim ASKÖ Auwiesen auf.