Die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) ist die Interessenvertretung und Serviceorganisation des organisierten Sports in Österreich.

Sport Austria Summit: BSO lud zur Tagung der Spitzenkräfte mit anschließendem Sommerfest

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Sport Austria Summit ExpertInnentagung

Als Plattform der strategischen Planung und Positionierung ist der Sport Austria Summit 2018 von der Österreichischen Bundes-Sportorganisation in diesem Jahr erstmals als neues inhaltliches Gipfeltreffen des heimischen Sports organisiert worden. Die Arbeitstagung war zwei Kernfragen der österreichischen Sportentwicklung gewidmet: Einerseits der Bündelung der Kräfte des organisierten Sports und des Einsatzes der Stärken von Fach- und Dachverbänden zum Nutzen der Sportvereine und Sportlerinnen und Sportler, andererseits den Herausforderungen in der Finanzierung des Sports bei tendenziell zurückgehenden öffentlichen Förderungen. Gerade im Hinblick auf die von Sportminister Heinz-Christian Strache angekündigte Sportstrategie ist es gelungen, gemeinsame Positionen zur Weiterentwicklung und Steigerung des Stellenwerts des Sports zu erarbeiten. Dazu wurden vier Workshops gebildet:

Workshop „Vereinsförderung im österreichischen Sport“
Anhand von regionalen Beispielen aus den Bundesländern wurde aufgezeigt, wie Vereine im Bereich der Nachwuchsförderung im Wettkampfsport Unterstützung bekommen. Dazu wurden die Nachwuchsleistungssportkonzepte aus der Sportstrategie 2020 des Landes Niederösterreich und die entsprechenden Förderungen für Nachwuchssport in den Vereinen der Dachverbände vorgestellt. Im Anschluss diskutierten die WorkshopteilnehmerInnen über zielführende Ansätze der Vereinsförderung im Nachwuchsleistungssport und richtige Aufgaben- und Rollenverteilung. Die Ergebnisse der Diskussion werden in den Prozess der Sport Strategie Austria eingebracht.

Workshop „Kooperationsprojekte Dachverbände/Fachverbände“
Die Abstimmung zwischen der Arbeit der Dach- und Fachverbände ist mit dem BSFG 2013 zu einer zentralen Aufgabe geworden. Im Workshop wurden die entsprechenden Pflichten und die gesetzten Maßnahmen eingangs dargestellt. Als konkretes Ergebnis dieser Zusammenarbeit in den letzten Jahren liegt eine Zusammenfassung der Aufgabenverteilung und Zuständigkeiten in den verschiedenen Entwicklungsstufen des Sports vor. In Form von zwei Beispielen wurde die geteilte Verantwortung von Dach- und Fachverbänden in der Entwicklung von Nachwuchsleistungssport aufgezeigt und diskutiert.

Workshop „Private Finanzierung von Kinderbewegung in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts – Motion4Kids“
Stets wachsende Anforderungen im Sport und stagnierende bzw. zurückgehende Sportförderungen machen alternative Finanzierungsmöglichkeiten für den Sport immer wichtiger. Interessant für den Sport sind innovative Finanzierungen mit direkter und indirekter öffentlicher Beteiligung. In diesem Workshop wurde „motion4kids“ vorgestellt, eine Marke unter der „Wir-bewegen-unsere-Zukunft-Bildungsstiftung“ von der Innovationsstiftung für Bildung und der Casinos Austria Gruppe. Mit den TeilnehmerInnen wurde die ersten Ausschreibungsphase diskutiert, wo 100.000 Euro für Projekte zur Bewegungs- und Bildungsförderung von Kindern zur Verfügung stehen.

Workshop „So funktioniert Crowdfunding – I believe in you (Projektentwicklung & Umsetzung)“
Crowdfunding als alternative Finanzierungsform ist im Moment in aller Munde. In diesem Workshop wurde informiert, wie Crowdfunding sowohl zu Finanzierung, wie auch zur Vermarktung der eigenen Sportart genutzt werden kann und wie Projekte auch zur erfolgreichen Finanzierung gebracht werden können. Die TeilnehmerInnen wurden eingeladen, Ideen aus ihrer Sportart einzubringen, die das Potential für eine Finanzierung durch eine „crowd“ an Unterstützerinnen haben. Gemeinsam mit den Projektexperten von „I believe in you“ wurden die Ideen dann aufgegriffen und weiterentwickelt.

 

Foto: BSO/RGE-Media
Palais Schönburg

Sport Austria Sommerfest

Nach einem intensiven Arbeitstag und um den Stellenwert des Sports auch nach außen hin zu signalisieren, lud die BSO am Abend des 21. Junis viele EntscheidungsträgerInnen aus den Bereichen Sport, Politik und Wirtschaft zum Sport Austria Summit Sommerfest zum Netzwerken ein. Im Palais Schönburg wurde den 350 Gästen, darunter u. a. Sportminister Heinz-Christian Strache sowie die SportlerInnen Nicol Ruprecht, Mirnesa und Mirneta Becirovic, Beate Schrott, Andreas Onea und Lukas Weißhaidinger, die Leistungen des Sports in Österreich eindrucksvoll vor Augen geführt. Denn Sport Austria bedeutet:

Sport Austria = Herzensangelegenheit: 2,1 Millionen Menschen sind in Österreich Mitglied in einem Sportverein, das entspricht rund 24 %.

Sport Austria = Gesundheitseffekt: Die aktive Mitgliedschaft in einem Sportverein hat positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit.

Sport Austria = Ehrensache: Im Sport wird am meisten von allen Gesellschaftsbereichen – 2,2 Millionen Arbeitsstunden pro Woche – von 500.000 Freiwilligen gearbeitet.

Sport Austria = Zukunftsinvestition: 1 Euro Investition in den Sport kommt 5-fach zurück!

Sport Austria = Arbeitsmarkt: Im weiteren Sinn beschäftigt der Sport 334.000 Menschen (8,72 %).

Sport Austria = Wirtschaftsfaktor: Die Bruttowertschöpfung des österreichischen Sports im weiteren Sinn beträgt € 16,4 Mrd. – dies entspricht 7,49 % der Bruttowertschöpfung.

Sport Austria = Bewegungs-Schule: Der Sport führte 2016/17 in Österreich 170.000 Bewegungseinheiten in Schulen und Kindergärten durch!

Sport Austria = Erfolgsgarant: 727 Österreichische Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften erkämpften österreichische SportlerInnen 2017!

Sport Austria bedeutet auch Zusammenhalt: Hier im Bild BSO-Präsident Rudolf Hundstorfer mit mit Turnerin Nicol Ruprecht, den LeichtathletInnen Lukas Weißhaidinger und Beate Schrott sowie Sportminister Heinz-Christian Strache (v.l.n.r.). Foto: BSO/RGE-Media
Sport Austria bedeutet auch Zusammenhalt: Hier im Bild BSO-Präsident Rudolf Hundstorfer mit mit Turnerin Nicol Ruprecht, den LeichtathletInnen Lukas Weißhaidinger und Beate Schrott sowie Sportminister Heinz-Christian Strache (v.l.n.r.). Foto: BSO/RGE-Medi

Fotos: BSO/RGE-Media