Die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) ist die Interessenvertretung und Serviceorganisation des organisierten Sports in Österreich.

Geschichte der BSO

Das erste BSO-Logo.
  • Nachdem der Sport in Österreich während des Krieges bis 1945 Teil des deutschen Reichsbundes für Leibesübungen war, ruft die erste Regierung danach auf, die in der Ersten Republik bestandenen Sportverbände neu zu gründen - ASKÖ, SPORTUNION und erste Fachverbände entstehen bzw. formieren sich neu.
  • Bestimmte Sportarten wie einige Kampfsportarten, Schießen oder Flugsport bleiben in Teilen Österreichs bis 1947 untersagt.
  • Die Bundesverfassung von 1920 wird auch nach dem 2. Weltkrieg übernommen - somit fällt Sport weiterhin unter die Aufgabenbereiche der Bundesländer.
  • 1946 tritt Österreichs Sport erstmals vereint auf: Im Zuge der Sportwoche "950 Jahre Österreich" wird Bundespräsident Dr. Theodor Körner das Bekenntnis zum freien österreichischen Sport übergeben.
  • 1946 ist erstmals die Rede von einer Bundes-Sportorganisation, damals noch im Sinne einer Vertretung der Bundesländer ohne Einbindung der Sportverbände.
  • 1949 gründet Minister Dr. Felix Hurdes den Bundessportrat (je 2 Vertreter von ASKÖ, ASVÖ - der sich 1949 bildete, SPORTUNION, je 1 von den Dachverbänden aller Bundesländer sowie die Präsidenten von ÖOC und Sportfachrat).
  • Die damals 25 Fachverbände treten 1949 dem neu gegründeten Bundessportfachrat bei.
  • 1949 entsteht schließlich als gemeinsame Interessenvertretung der Bundes-Sportausschuss.
  • 1953 wird ein Entwurf eines Bundessportgesetzes erarbeitet, den die Länder jedoch ablehnen.
  • 1954 verstärkt sich der Wunsch nach einer gemeinsamen Interessenvertretung (BSO) und Statutenentwürfe werden erarbeitet. Vorerst bleiben die Vorschläge sowohl auf Vereins- als auch auf gesetzlicher Basis aber erfolglos.
  • Auch 1958 und 1959 wird an dem Versuch gearbeitet den Verein BSO zu gründen.
  • Nachdem 1965 die Idee eines Bundessportförderungsgesetzes abermals seitens der Länder abgelehnt wird, wird ein Exekutivkomitee eingesetzt mit dem Auftrag eine Grundlage für eine autonome BSO zu schaffen.
  • 1966 einigt man sich schließlich und das Bundessportförderungsgesetz verankert erstmals den Sport gesetzlich.
  • Aufgrund des großen Druckes seitens des österreichischen Sports ("Beamtete und politische Vertreter der Bundesländer missachten entgegen dem Willen der Sportler konsequent die Interessen und Forderungen des österreichischen Sports und kleben an papierenen Kompetenzen. Sie möchten, ohne Kontaktaufnahme mit dem Sport, Bundesmittel, die ihnen nicht zustehen, selbst verteilen") erfolgt am 26. April 1969 die Gründung der Österreichischen Bundes-Sportorganisation (BSO).