Die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) ist die Interessenvertretung und Serviceorganisation des organisierten Sports in Österreich.

Pressemeldung 28.03.19

BSO-Präsident Hundstorfer: „Nützen wir den Sport – zu unser aller Nutzen!“

Rudolf Hundstorfer, Präsident der Bundes-Sportorganisation (BSO), begrüßt die von SPORTUNION und OGM präsentierte Studie und die daraus formulierten sportpolitischen Forderungen, die u. a. eine steuerliche Absetzbarkeit von 600 Euro für Vereins-SportlerInnen vorsehen.

„Da die Prävention immer vor der Reparaturmedizin stehen sollte und dazu Sport und Bewegung einen wesentlichen Beitrag leisten, muss das Gesundheitspotenzial des Sports endlich ausgeschöpft und auch vom Gesetzgeber erkannt und genutzt werden! Menschen, die sich im Verein regelmäßig bewegen, tun nicht nur sich selbst, sondern natürlich auch der Volkswirtschaft etwas Gutes, indem sie helfen, Gesundheitskosten zu sparen“, erklärt der BSO-Präsident und verweist auf eine von der Bundes-Sportorganisation bei SportsEconAustria in Auftrag gegebene Studie, wonach Sport und Bewegung dem Staat schon jetzt jährlich 530 Millionen Euro an Gesundheitskosten ersparen und dennoch ein riesiges Potenzial brachliege.

Mit den richtigen Maßnahmen könne man dieses ausschöpfen, betont Hundstorfer: „Die heute von BSO-Vize- und SPORTUNION-Präsident Peter McDonald geäußerten Forderungen unterstreichen also die BSO-Bemühungen um bessere Rahmenbedingungen für den Sport und für jene, die regelmäßig Vereinssport betreiben. Die steuerliche Absetzbarkeit von 600 Euro für Vereins-SportlerInnen wäre jedenfalls ein Signal in die richtige Richtung!“

Generell sieht der BSO-Präsident in Sport und Bewegung einen wesentlichen gesellschaftspolitischen Faktor. Um diesen besser zur Geltung bringen zu können, benötige man aber auch bessere Rahmenbedingungen. Hundstorfer: „Steuererleichterungen, u. a. auch durch eine Reduktion der Mehrwertsteuer auf Sportinfrastrukturkosten und die Ausweitung der Spendenbegünstigung auf den gemeinnützigen Sport, sind notwendige Impulse für eine dynamische Entwicklung des Sportsektors. Die Valorisierung der Besonderen Sportförderung (von derzeit rund 80 Millionen Euro jährlich, Anm.) ist darüber hinaus zum Ausgleich des Realwertverlusts von 18 % seit 2010 längst fällig.“ Hundstorfers Nachsatz: „Wir wissen, dass jeder in den Sport investierte Euro fünffach zurückkommt... handeln wir auch danach, lassen wir den Fakten Taten folgen, nützen wir den Sport – zu unser aller Nutzen!“