Die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) ist die Interessenvertretung und Serviceorganisation des organisierten Sports in Österreich.

5. Jugendsportforum 2007

Das 5. Österreichische Jugendsportforum ging Ende September im BSZF Südstadt mit über 100 TeilnehmerInnen über die Bühne. Seit der Strukturierung mit gewähltem Jugendausschuss („Vorstand“) und eigener Jugendordnung im Jahr 2003 konnten der Erfolgsstory „BSO-Sportjugend“ einige neue Kapitel angefügt werden.

Allen voran das Kapitel „ARCTOS“, ein internationales Projekt, das in Österreich maßgeblich entwickelt, weiter vorangetrieben, auf nationale Gegebenheiten adaptiert („ARCTOS – gemeinsam zum Erfolg“) wurde und nun als höchst erfolgreiches Produkt in alle anderen europäischen Länder exportiert wird.

Ein weiterer Meilenstein war das neue Ernährungshandbuch für Jugendliche mit dem Titel „Sporternährung – leicht gemacht“, welches in den letzten Monaten mit den beiden Diätologinnen Helga Klein und Birgit Lötsch erarbeitet wurde. Es ist ein in Europa einzigartiges Produkt, auf das die Sportjugend sehr stolz ist! Es entstand als „spin-off“ der Workshopreihe „Ketchup, Kids & Kilos“, die im Jahr 2006 von der BSO-Sportjugend, bei einigen Trainingslagern von Sportdach- und -fachbverbänden durchgeführt wurde.

Das Jugendsportforum war aber nicht nur von Rückschau und Tätigkeitsberichten der Vorsitzenden Mag. Helmut Baudis und Mag. Barbara Lang gekennzeichnet. Die über 100 TeilnehmerInnen aus den drei Dachverbänden (ASKÖ, ASVÖ, SPORTUNION) und aus über 30 Fachverbänden waren auch aufgefordert, den neuen Jugendausschuss zu wählen und die BSO-Jugendordnung zu adaptieren.

Nach viel „Theorie“ stand Teil 2 des Jugendsportforums im Zeichen der Praxis: „Koordinative Fähigkeiten als Schlüssel zum Erfolg“ war das Motto, wobei Mag. Alexander Dubisar als Referent gewonnen werden konnte. Er ist Trainer im LZ Südstadt und ein Experte im Bereich Koordinationstraining. Seine Einführung und vor allem der praktische Teil waren eine tolle Bereicherung dieser Veranstaltung. Schließlich ist das, was man selbst tut, das, was am besten gespeichert und verinnerlicht wird.