Sport Austria - Interessenvertretung und Serviceorganisation des organisierten
Sports in Österreich.

Integrationspreis 2016

Für den 2016 zum bereits neunten Mal ausgeschriebene Wettbewerb für integrative Sportprojekte wurden im heurigen Jahr rund 100 Initiativen und Projekte eingereicht. Am 5. Dezember 2016 wurden in feierlichem Rahmen im Haus des Sports in Wien die GewinnerInnen des „Integrationspreis Sport“ 2016 von Integrationsminister Sebastian Kurz, Sportminister Hans Peter Doskozil, BSO-Präsident Rudolf Hundstorfer und ÖIF-Geschäftsführer Franz Wolf ausgezeichnet. Nachhaltige und innovative Projekte im Bereich Sport wurden geehrt, die aktiv die Integration von MigrantInnen in die österreichische Gesellschaft fördern.

Die BSO sowie die drei Breitensportverbände unterstützen den vom Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) koordinierten Preis, in Kooperation mit dem Integrationsministerium (BMEIA) und dem Sportministerium (BMLVS), Coca-Cola unterstützt den Preis als Sponsor. Eingereicht werden konnten Sportprojekte von Vereinen, Schulen und Hochschulen, Organisationen, NGOs, Gemeinden und Städten sowie Einzelinitiativen. Zielgruppe der Projekte sollten Menschen mit Migrationshintergrund und dauerhaftem Aufenthalt in Österreich sein – von Kindern über Jugendliche bis zu Erwachsenen. Eine ExpertInnen-Jury wählte die besten Projekte aus. Insgesamt wurden 15.000 Euro an Preisgeld vergeben.

BSO-Präsident BM a.D. Rudolf Hundstorfer bedankte sich bei den Gewinnern des Integrationspreises stellvertretend für alle engagierten Vereine: “Veranstaltungen und Projekte wie der Integrationspreis Sport sind wichtig, um aufzuzeigen, welch wertvollen Beitrag der Sport in Sachen Integration und Gesellschaft allgemein leistet. Ich freue mich ganz besonders über die zahlreichen Einreichungen zum Integrationspreis Sport, auch wenn wir heute leider nicht alle auszeichnen können. Diese Bandbreite zeigt uns, dass auf allen Ebenen des Sports Integration passiert, angestrebt und gelebt wird. Die österreichischen Sportvereine mit ihren vielfältigen Angeboten bringen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zusammen und sind Orte der Begegnung. Der Sport kann und möchte sich hier auch weiterhin intensiv engagieren. Dazu muss aus meiner Sicht aber auch mehr Unterstützung aus anderen Ressorts und Ministerien kommen.“

PreisträgerInnen 2016

  • PLATZ 1: IKEMBA "KOMM!unity.sportiv"
  • PLATZ 2: SFBK GmbH Wien, Akzente Salzburg "Kickmit"

Des Weiteren wurden zehn Anerkennungspreise vergeben.

Alle Gewinner sowie Informationen zum Wettbewerb sind auf www.sportpreis.at zu finden.