Sport Austria - Interessenvertretung und Serviceorganisation des organisierten
Sports in Österreich.

Fortbildungen/Schulungen

Um AthletInnen und SportlerInnen, aber auch MitarbeiterInnen, FunktionärInnen und TrainerInnen zu schützen, empfiehlt es sich unterschiedliche Sensibilisierungs-, Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen zu besuchen bzw. auch selbst anzubieten. Dadurch kann grundlegendes Wissen über das Thema sexualisierte Gewalt erworben und Kompetenzen zur Prävention entwickelt werden.

Sport Austria bietet ein eigenes Modul im Sport Austria-Management Zertifikatskurs mit dem Titel „Respekt und Sicherheit im Sportverein“ an. 100% Sport informiert über zahlreiche Fortbildungsmaßnahmen und organisiert ReferentInnen- und MultiplikatorInnen-Ausbildungen, die Personen dazu befähigen sollen, dieses sensible Thema durch Vorträge und Schulungen in die Sportorganisationen, Verbände und Vereine zu bringen. Dazu gibt es auch die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch aller Interessierten. Zahlreiche Verbände und Organisationen bieten ebenfalls verbandsintern oder auch offen für alle Interessierten Fortbildungen an.

Ein Netzwerk an durch 100% Sport geschulten ReferentInnen unterstützt Sportorganisationen, die das Thema in ihre Schulungsmaßnahmen einbauen wollen. Diese können direkt kontaktiert werden.

(vgl. Handreichung "Für Respekt und Sicherheit - Gegen sexualisierte Übergriffe im Sport", S. 29)

 

Online-Kurs Safe Sport zur Prävention sexualisierter Gewalt

SAFE SPORT geht alle etwas an und jede Person kann in ihrer Rolle/Funktion durch Wissen zum Thema profitieren.

Folgenden Personen kommen besondere Rollen bei der Prävention sexualisierter Gewalt im Sport zu. Um sie dabei zu unterstützen wurde dieser Online Kurs entwickelt:

  • Nationale Entscheidungsträger*innen:
    Personen, die eine Entscheidungsposition innehaben und möglicherweise keinen direkten Kontakt zu Athlet*innen haben (Beispiel: Vorstand, Geschäftsführung, Gremienmitglieder, Präsidium)
  • Personen mit direktem Kontakt zu Sportler*innen:
    Personen, die direkten Kontakt zu den Athlet*innen haben oder selbst Athlet*innen sind (Beispiel: Trainer*innen, Eltern, Erziehungsberechtigte)
  • Personen ohne direktem Kontakt zu Sportler*innen:
    Personen, die keinen direkten Kontakt zu den Athlet*innen haben, aber in die Welt des Sports involviert sind (Beispiel: Verwaltungs-/Finanzmitarbeiter*innen einer Sportorganisation, Hallenwart*innen, Reinigungspersonal)